Moin!

Das Fischerhaus hinter Mohn und Bäumen

Schön, dass du mal vorbeischaust. Vielleicht möchtest du ja mal ein paar Tage fernab von Hektik und Straßenlärm verbringen! Dann werden wir uns ja bestimmt bald mal kennenlernen.

Als wir vor einigen Jahren das Haus bei einem Makler im Internet entdeckten, hatte dieses bereits fast 200 Jahre auf den ‚Balken‘. Und das sah man ihm auch an – innen dunkel, total verbaut, Installationen aus dem vorigen Jahrhundert, versottete Schornsteine, morsche Fußböden mit großen Höhenunterschieden, altmodische Nachtspeicheröfen, also insgesamt sehr verwohnt. Das Dach hatte einige Löcher, weil sich die Spatzen, die darunter wohnten, daraus mit Baumaterial für ihre Nester versorgten. Der Vorgarten versank unter einer 20 cm dicken Schicht aus Nadeln der dort stehenden Douglasie. Im Garten hinter dem Haus musste man erst die Ruinen und Müllberge einer zusammengefallenen Scheune überwinden, ehe man in die herrlich wuchernde Brennesselplantage kam, die bis ans Ende des Grundstücks reichte.

Trotzdem hatten wir uns in das Objekt verliebt und konnten darin schon das romantische Fischerhaus mit altem Charme und moderner Installation sehen.

Also in die Hände gespuckt und losgelegt. Erst einmal das Dach durch Fachleute dicht machen lassen und den Garten gerodet und vom Müll, 1000 leeren Schnapsflaschen und sonstigem Unrat befreit. Dann ging es mit dem Entkernen des Dachgeschosses weiter, so dass die Zimmerleute den Dachstuhl erneuern und sichern konnten. Dort entstand dann als Erstes eine kleine Wohnung mit Bad für uns. Im nächsten Schritt wurde das Erdgeschoss total entkernt. Es wurden Wände entfernt, alte Balken ersetzt, der gesamte Fußboden neu aufgebaut, Fenster und Türen erneuert und zum Schluss die jetzige Ferienwohnung dort eingerichtet.

In der Umgebung wird Spandowerhagen auch oft „Klein-Spanien“ genannt. Diese Bezeichnung assoziiert schon einen entspannten Urlaub und wir haben alles uns Mögliche getan, dass ihr diesen auch genießen könnt.

Euer Gastgeber,
„Fishersmann“ Volkmar


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